Der Schornsteinfeger: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

Winfried Kaufmann

Schornsteinfegermeisterbetrieb

Geschäftszeiten

 

Geschäftszeiten: Montags bis Donnerstag von 06.30-16.30 & Freitag bis 15.30 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten können Sie mich nur per E-Mail, Fax, Whats App, SMS oder AB konsultieren. Ich bitte um Verständnis.


Tipps zum neuen Schornsteinfeger-Handwer

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Sehr geehrte Kunden,
ab 2013 können Sie sich einen Schornsteinfeger-Fachbetrieb frei wählen.

 

 

Auf Drängen der EU-Kommission hat die Bundesregierung das Schornsteinfegerhandwerkgesetz  (SchfHwG) verabschiedet. Ab den Jahr 2013 können Sie dann einen Schornsteinfeger-Fachbetrieb frei wählen. Mit diesem Gesetz werden aber auch die Haus- und Wohnungseigentümer jetzt deutlich stärker in die Verantwortung genommen.
 
Die Verantwortung und Kontrolle für Sie im Bereich der Kehr- und Überprüfungstätigkeiten liegt weiterhin beim bestellten zuständigen bevollmächtigen Bezirksschornsteinfeger (BSM). Wie bisher werden die Arbeiten in Ihrem Gebäude im Rahmen der Sicherstellung der Betriebs- und Brandsicherheit an Abgasanlagen unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgegebenen Fristen (Feuerstättenschau, Begutachtungen nach Baurecht, Messungen nach der 1.BImSchV uä.) vom zuständigen BSM durchgeführt.

Ab dem 01. Januar 2013 stehen somit alle Schornsteinfeger-Fachbetriebe Deutschlands im freien Wettbewerb mit anderen Schornsteinfeger-Fachbetrieben. Ab diesem Zeitpunkt werden Sie als Hausbesitzerin/Hausbesitzer aber auch stärker in die Verantwortung und Haftung genommen. Sie sind als Eigentümerin/Eigentümer dafür verantwortlich, dass alle Schornsteinfegerarbeiten in Ihrem Gebäude pünktlich und nachvollziehbar erledigt werden. Der zuständige bevollmächtigte Schornsteinfegermeister muss darauf achten, dass die Arbeiten durchgeführt wurden und hat gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten.

 

Hier nun ein kleiner Ablaufplan wie Sie vorgehen, wenn Sie sich einen anderen Schornsteinfeger-Fachbetrieb mit den Schornsteinfegerarbeiten beauftragen möchten:

Es ist bitte dabei zu beachten, dass Sie in diesem Falle auch die Verantwortung übernehmen.

Sie müssen dann den Nachweis über die frist- und ordnungsgemäße Ausführung der Schornsteinfegerarbeiten mit dem vorgeschriebenen Formblatt selber führen. Versäumnisse könnten zu weiteren Kosten und ggfs. zu ordnungsrechtlichen Maßnahmen führen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie eventuell Ihren Versicherungsschutz gefährden.

 

  1. Der zuständige Schornsteinfeger stellt Ihnen einen Feuerstättenbescheid aus. Seit  2010 stellt der zuständige Schornsteinfeger einen Feuerstättenbescheid automatisch regelmäßig aus. Der alle drei Jahre nach einer Feuerstättenschau erneuert wird. In diesem Bescheid ist genau dokumentiert, wann welcher Schornstein, Abgasleitung und Feuerstätte, wie oft und zu welchem Termin, gereinigt bzw. geprüft werden muss.
  2. Sie suchen im Internet (BAFA ) sich einen eingetragenen Schornsteinfeger-Fachbetrieb aus dem Schornsteinfeger-Register heraus und beauftragen ihn mit den vorgeschriebenen Arbeiten.
  3. Die Durchführung der Arbeiten lassen Sie sich auf dem Formblatt "Formblatt zum Nachweis der Durchführung von Schornsteinfegerarbeiten" bescheinigen.
  4. Als weiteres müssen Sie spätestes zum genannten Termin mit dem "Formblatt zum Nachweis der Durchführung von Schornsteinfegerarbeiten" dem zuständigen Schornsteinfeger die Erledigung der Arbeiten schriftlich anzeigen.

 

Sie sollten im Vorfeld die Vorgehensweise mir abklären.

 Einfacher ist es natürlich wenn Sie

Ihrem meinem Schornsteinfegermeisterbetrieb  weiterhin Ihr Vertrauen schenken und ihn mit der Durchführung der Kehr-, Überprüfungs- und Messtätigkeiten beauftragen. Dann läuft alles weiter wie bisher, ohne dass Sie sich um die Verwaltungsarbeit kümmern müssen und zudem übernimmt er weiterhin gerne die pünktliche und korrekte Durchführung der Schornsteinfegerarbeiten. Es entfallen dadurch für Sie alle weiteren Verpflichtungen. Ihre Verantwortung und Sicherheit übernimmt dann der für Sie zuständige Bezirksschornsteinfeger.

 Es wird für beide Seiten Umstellungen geben,

auch in dieser Zeit werde ich sie begleiten und stehe jederzeit bei Fragen zur Verfügung, um diese zu beantworten. Mit diesem Gesetz wird leider das aufgehoben wofür der Schornsteinfeger immer bekannt war, neutral ohne Wettbewerb die Kunden, oft kostenlos zu beraten.

Mit der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit verbleibt

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Schornsteinfegermeisterbetrieb

Winfried Kaufmann


Heizen mit Holz


Holz ist ein klimafreundlicher Brennstoff. Aber: Bei nicht optimaler, unvollständiger Verbrennung und mit falschen Brennstoffen können Holzheizungen gefährliche Luftschadstoffe ausstoßen.

Tipps zum sauberen Heizen mit Holz gibt es auf eine Broschüre vom Umweltbundesamt, die sie in der nachstehenden  PDF  Datei anschauen können .


Die Neuregelung zur 1. Bundes - lmmissionsschutzverordnung

Die Neuregelung zur 1. Bundes - lmmissionsschutzverordnung (BlmSchV) für kleinere und mittlere Feuerungsanlagen ist seit dem  22. März in Kraft getreten.  Mit ihr gehen verschärfte Bedingungen für den Betrieb von Festbrennstoff-Feuerstätten

im Leistungsbereich von 4 bis 500 kW einher, die auch die Betreiber von Kamin- und Kachelöfen betreffen. lm Folgenden sollen die Ziele der Neuregelung zusammengefasst werden.

 

Ziel: deutlich niedrigere Emissionen

 

Das Heizen mit Holz wird immer beliebter. Die positiven Eigenschaften des nachwachsenden Brennstoffes wie z. B. CO -Neutralität, kurze Transportwege und Nutzung heimischerBrennstoffreserven, überzeugen immer mehr Heizungsbetreiber. Gerade der Aspekt der Umweltschonung gilt aber nur dann, wenn eine saubere Verbrennung gewährleistet ist. Die Heizungsindustrie bietet heute eine Vielzahl von Einzelraumfeuerstätten mit modernster Verbrennungstechnologie an, die nicht nur den Brennstoff effizient ausnutzen, sondern auch die Umwelt schonen. Bereits im Jahr 2005 waren mehr als 14 Millionen Einzelraumfeuerstätten in Deutschland in Betrieb, die ca. 24.000 Tonnen Feinstaub produzierten, mit den bereits hinlänglich vermuteten Folgen für die Gesundheit.

Zu einem Großteil handelt es sich hierbei um Öfen älterer Bauart mit einer Leistung von weniger als 15 kW. Für sie sah die gültige BlmschV bislang keine Emissionsgrenzwerte vor. An dieser Stelle setzt die neue Verordnung an. Sie bezieht Feuerstätten ab einer Leistung von 4 kW ein. Die neuen Richtlinien betreffen alte und neue Anlagen gleichermaßen.

Vorgesehen ist eine Reduzierung der Schadstoffmengen in zwei Schritten, die sich auf die Herabsetzung der Staubemissionen und des Kohlenmonoxidausstoßes bezieht

Sowie einen Mindestwirkungsgrad festlegt. Erklärtes Ziel ist die Halbierung des Feinstaubausstoßes bis zum Jahr 2025.

Für alle Geräte gilt je nach Baujahr eine Zeitvorgabe, zu der sie die neuen Grenzwerte einhalten müssen. lst dies nicht möglich, müssen sie nachgerüstet oder gegebenenfalls ausgetauscht werden.

 

Neuregelung mit Folgen

 

In erster Linie betrifft das neue Regelwerk die Nutzung älterer, von Hand beschickter und geregelter Kamin- und Kachelöfen.  Sollen diese weiter betrieben werden, bestehen drei Möglichkeiten, die neuen Vorschriften einzuhalten: Zunächst lässt sich durch eine Bescheinigung des Herstellers  die Einhaltung der Grenzwerte auf dem Prüfstand belegen. Auch der Schornsteinfeger kann vor Ort den Schadstoffausstoß der Feuerstätte prüfen. Gegebenenfalls ist im Anschluss an die Untersuchung ein Filter zur Feinstaubreduzierung

einzubauen. Hält das Gerät die Vorgaben ein, kann es zeitlich unbegrenzt weiter betrieben werden. Muss es aufgrund gravierender Mängel dennoch ausgetauscht werden, gelten die folgenden Zeitvorgaben für die Außerbetriebnahme.

 

Zeitpunkt der Typenprüfung

(lt. Typenschild)

Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme bis: 

 

Vor dem 01.01.1975 oder Jahr der

Typenprüfung nicht mehr feststellbar

31.12.2014

01.01.1975 bis

31.12.1984

31.12.2017

01.01.1985

31.12.1994

31.12.2020

01.01.1995 bis zum Inkrafttreten

der Verordnung

 

31.12.2024

 

Nutzer neu installierter, moderner Kamin-  und Kachelöfen sind ebenfalls von der Neuregelung betroffen. Sie stellt in der Mehrzahl der Fälle  jedoch keine Einschränkung

dar, da die meisten modernen Geräte die Vorgaben bereits einhalten. Zu erkennen ist der aktuelle Stand der Technik an entsprechenden Gütezeichen, wie z. B. dem EFA-Siegel oder der DlNplus-Auszeichnung. Geräte, die entsprechende Güte-Siegel vorweisen,dürfen auch während der zweiten Stufe der Novellierung betrieben werde. Möglicher Nachrüstungsbedarf besteht vor allem bei den alten Kaminöfen einfacherer Bauart.

 

Gesonderte Regelungen

 

Nicht alle Feuerstätten sind von der Neuregelung betroffen. So gibt es gesonderte Vorgaben für bereits bestehende Kamineinsätze, Kachelöfen oder gemauerte

Grundöfen, die nur mit erheblichem Aufwand zu modernisieren sind. Werden Derartige Anlagen jedoch neu installiert, sind sie beim Neubau ab dem 31. 12. 2014 mit einer technischen Anlage zur Staubminderung zu ergänzen Kann anhand einer Messung

durch den Schornsteinfeger belegt werden, dass die Heizanlage die Grenzwerte der Stufe 1 für die Typenprüfung einhält, ist der Einbau eines Filters an neuen und bestehenden Anlagen nicht notwendig.

Spezielle Regeln gelten auch für Kachelöfen und andere fest eingemauerte Feuerstätten, wie z. B. Herde oder Backöfen. Bei der Neuinstallation nach Inkrafttreten der neuen BlmschV muss, wie bei jedem Kaminofen auch, eine Typenprüfung vorgenommen

werden, anhand derer sich die Einhaltung der Grenzwerte belegen lässt. Ab 2012 muss dann bei Nichteinhaltung der Grenzwerte ein Filter eingebaut werden. Für bereits bestehende gemauerte Kachel- oder Grundöfen gelten ab 2015 die Grenzwerte der Stufe 1. Werden die Werte nicht eingehalten, und soll der Ofen trotzdem weiter betrieben werden, ist die Installation einer Staubfilteranlage ebenfalls obligatorisch. lm Abschnitt

2, Teil 3 der 1. BlmSchV sind im §4 die allgemeinen Anforderungen an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe wie folgt zusammengefasst: ,,Einzelraumfeuerungsanlagen

für feste Brennstoffe, mit Ausnahme von Grundöfen und offenen Kaminen, die ab dem 22. März 2010 errichtet werden, dürfen nur betrieben werden, wenn für die Feuerstättenart der Einzelraumfeuerungsanlagen durch eine Typprüfung des Herstellers belegt werden kann, dass unter Prüfbedingungen die Anforderungen an die Emissionsgrenzwerte und den Mindestwirkungsgrad nach Anlage 4 eingehalten werden." Der gesamte Text der Verordnung kann unter folgenden Link aufgerufen werden:

 

http://bundesrecht.juris.de/bimschv_1_2010/anlage_4_42.html

 

Fachliche Beratung durch den Schornsteinfeger

 

Für alle Betreiber von Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe sieht die neue BlmschV eine Beratung durch den Schornsteinfeger vor. Das umfassende Gespräch soll über Themen

wie die korrekte Lagerung von Holz und den optimalen Trocknungsgrad, Tipps und Ratschläge zum wirtschaftlichen Heizen sowie der richtigen Befeuerung der Anlage aufklären. Bei der Befolgung der Punkte und dem entsprechenden Einsatz des Brennstoffes lässt sich sowohl der Energiegehalt besser ausnutzen als auch der Emissionsausstoß mindern. So profitiert nicht nur der Betreiber  durch niedrigere Heizkosten, Nutznießer sind auch die Natur und die Umwelt.

 

Weitere Fragen und Antworten zur Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) finden Sie unter  folgenden  Links (Internetseite des Bundestages):

 

http://www.bundesumweltministerium.de/luftreinhaltung/doc/40075.php

 

http://www.bundesumweltministerium.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/faq_1_bimschv_bf.pdf

 

 


Anschaffung Feststoffkessel

Zahlreichere Anbieter verkaufen ausländische Festbrennstoffkessel aus Stahl oder Guss, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Die Verbraucher werden durch die „erschwinglichen" Preise gelockt.
Fakt ist jedoch, dass in Deutschland jeder Festbrennstoffkessel die deutsche Zulassung haben muss.
Es reicht nicht aus, wenn der Kessel ein CE-Zeichen hat oder nach EN 303-5 zertifiziert ist. Viele Endverbraucher werden jedoch in diesen Punkten getäuscht. Bei ihnen folgt das böse Erwachen, wenn der zuständige Schornsteinfeger den Heizkessel nicht abnimmt oder nach kurzer Zeit stilllegt.
Die folgenden Tipps verraten Ihnen, wie Sie einen zuverlässigen und langlebigen Heizkessel finden:

  • Prüfen Sie, ob der Heizkessel nach DIN EN 303-5 zugelassen ist und eine Bauartzulassung für Deutschland hat (Ü-Prüfzeichen).
  • Überzeugen Sie sich von der Qualität des Produkts. Sie sollten den Kessel vor dem Kauf genau in Augenschein nehmen, auch wenn ein günstiger Preis lockt.
  • Wer einen soliden und langlebigen Heizkessel sucht, sollte einen Kessel aus Gusseisen auswählen.
  • Informieren Sie sich, wie lange der Hersteller Garantie gewährt und wie im Garantiefall verfahren wird.
  • Vergleichen Sie bei Gussheizkesseln das Kesselgewicht. Es gilt die Faustformel: ein hohes Kesselgewicht bedeutet eine lange Lebensdauer.

Vor dem Kesselkauf sollten Sie generell mich als zuständigen Bezirksschornsteinfeger informieren.

 

Ich berate Sie gern und stehe Ihnen für weitere Fragen stets zu Verfügung.


Das neue Bundes-Immissionsschutzgesetzes

Erste Verordnung

zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

(Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen – 1. BImSchV)

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Bundesland: Thüringen
- Zentralinnungsverband (ZIV) -

Winfried Kaufmann

Schornsteinfegermeister
Bahnhofstr. 44
37351 Dingelstädt
Tel.: (036075) 6 21 64 oder (036076)415994
Fax.: (036075) 61842
Homepage: Klick
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Mobil.: 0160-8860794

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Mitglied
Schornsteinfegerinnung Thüringen
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